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Sipalay, Philippines Wenn Osterhasen zu Angsthasen werden….

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…. oder anders ausgedrückt: UFF!

Nach 12 Tagen mehr oder minder Schinderei (professionell ausgedrückt: Tauchlehrer-Ausbildung) geht’s endlich los.
Die Hände werden feucht, die Stimme wird zittrig, die Motorik gerät durcheinander.
Die Anspannung steigt, man(n) kann das natürlich unmöglich zugeben, frau schon.
Die Warterei hat am Montag, 13. April um 08.00 Uhr ein Ende.
Ab dann nämlich werden wir 2 Tage auf Herz & Nieren geprüft.
Wie halte ich einen Vortrag über Druckausgleich, der auch noch spannend und fesselnd ist?
Wie rücke ich einen Schnorchel ins beste Licht (verkaufstechnisch, weil Sonne hats ja meistens sowieso….)?
Was ist Hämoglobin?
Was ist der Unterschied zwischen der Dichte von Luft und Wasser?
Warum ist 35 : 7 x 5 auf 30 m plötzlich sauschwer auszurechnen?
Warum ist das Blut unter Wasser grün (nein, nein… es ist nichts passiert!)?
Warum ist der Druck umgekehrt proportional zum Volumen?

Der Punkt ist aber:
Warum schleppe ich mich mit diesem ganzen Kram, behangen wie ein Weihnachtsbaum, ins Wasser – wieder und wieder?
Und warum habe ich plötzlich das Gefühl, ich könnte bei Grey’s Anatomy Einspringen und eine Thorax-Drainage vornehmen?

Weil: darum!

Weil wir (ach ja…. wir: Markus, Roli, Miguel, Michèle) die letzten 12 Tage sogar nachts im Traum noch irgendwelche Formeln ausgerechnet haben,
weil wir um 06.00 Uhr aufgestanden sind um die nächste Präsentation vorzubereiten,
weil wir von 08.00 bis teilweise 21.00 Uhr im Klassenzimmer gesessen sind,
weil wir selbst in der Mittagspause schon von der nächsten Übungsdemonstration gesprochen haben,
weil wir immer zwischendurch wieder Physik und Physiologie regelrecht eingehämmert bekamen,
weil Raphi, unser Course Director, oftmals zwischen ‘very well’ und sprachlos (nicht unbedingt im Positiven) schwankte
und weil wir dann bis abends um 23.00 Uhr bereits das nächste Briefing und die Planung für den nächsten Tauchgang mit unseren “Schülern” gemacht haben.

Gejammer nach einem taffen Instructor-Kurs?
Nein – gute PR für einen wirklich lernreiche und intensive Zeit!

Fotos und Prüfungsbericht folgen.

Drückt mir die Daumen, ok?!

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Sipalay, Philippines Wieder mal Neues aus dem Tierreich

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Nun – wie ihr bereits lesen und auch sehen konntet, neigt frau dazu, die hiesige Tierwelt genauer unter die Lupe zu nehmen und besagte auch noch mit der Kamera zu verewigen, was darin gipfelt, dass ihr sie dann ansehen “dürft”.
Damit nicht genug. Nein, es müssen Namen her.
Ich weiss, für diejenigen, die mich kennen, scheint dies absurd zu sein.
Nur – es gibt sonst halt nicht soooooooo viel zu tun hier.
Von Bob über Fred zu Iris und gestern… ja – gestern kam Friday dazu….
Aber Friday ist bereits wieder Geschichte.
How comes?
Während des heutigen Theorie-Selbststudiums in meinem Bungalow kam es plötzlich zu einer seltsamen Geräuschkulisse.
Hm – die Grillen waren noch nicht an, der Hahn schon seit langem verstummt oder in der Küche und die Gottesanbeterin mit anderem beschäftigt.
Die Emission war nicht wirklich laut, aber auch nicht so leise, dass die Dinge ungestört ihren Lauf nehmen konnten.
Den nachfolgenden Dingen aber musste ich dann ungewollt freien Lauf lassen, weil irgendwer mit irgend etwas zu Gange war. Nein, keine übergrosse Wespe, auch nicht ein Moskito oder eine Power-Ameise. Besagter Eindringling hat sich Friday geschnappt.
Zum Verständnis: beim gestern bei mir eingezogenen Friday handelt es sich um einen klitzekleinen Gecko von 2.5 cm Länge. Dieser wurde nun doch tatsächlich bei lebendigem Leibe von einem namenlosen Artgenossen (8 cm gross) verschlungen.

Ey… wir sind doch hier nicht bei Jurassic Park!

Die schockierenden Bilder zum Ereignis gibts in der Galerie.
Und bitte – mässigt euren Sensationswahn, etwas Respekt ist angebracht!

Gelernt habe ich (neben viel Tauch-Physik) anwendbare, praxisnahe Biologie UND leichtsinnige Namensgebungen künftig zu vermeiden.

Sipalay, Philippines Mein Neuer

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Er hat weder 150 PS noch schicke Ledersitze, er hat weder CD-Wechsler noch Diamond-Effect-Alu-Felgen.
Er hat weder Metallic-Lackierung noch helles Interieur, er hat weder italienische Rasse noch luxuriöse Klasse.

Vielmehr hat er einen ausgewaschenen Charme, ein verbleichtes Ego, einen spritzigen Humor, eine wankelmütige Seele sowie ein frisches, blaublütiges Herz. Und er treibt seine unausgewogenen Spässe mit mir.

Kurz:
Ich war Kajak fahren.
Heute Morgen.
Von 08.00 – 12.00 Uhr.
Auf offener See.
In der Sonne.
Mit kurzer Pause.
Aufgrund Empfehlungen von Ortsansässigen habe ich mir Sipalay City per Wasserroute vorgenommen.
Bin früh los, mit genügend Wasservorrat und – natürlich – einem Frühstückspaket für unterwegs.
Tja….
Aus dem vorgegebenen und mehrfach beteuerten 40-minütigen Hinweg wurde beträchtlich (@€∆¬&%ç*”+?!!) mehr
und das nette Abenteuer musste wegen aufkommender Brandung und herannahender Flut kurzfristig angepasst werden.

Schön war’s trotzdem und nächste Woche schaff ich es dann auch!

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Sipalay, Philippines Neues aus dem Tierreich

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Was ich heute nicht alles sehen und erleben durfte….

Die Geckos an jeder Mauer und Ecke sind an der Tagesordnung.
Dass die aber dann in den Lampenschirmen hängen während des Nachtessens und halt öfter mal ein ‘verwundeter’ Moskito von oben in die Suppe fällt, ist neu.
Der berühmte Frosch im Hals sass auf der Treppe. Wer wen mehr erschreckt hat, ist noch nicht raus.
Obwohl mir der doch recht grosse Bull Frog auf den Stiegen lieber war als in der Suppe (wiederum…. der würde doch Mücken fressen, oder nicht?)
Dann gibts da die ca. 40 Seesterne auf dem Weg zum Steg, die sich bei Ebbe immer bräunen wollen und trotzdem irgendwie verblassen…. 
Aber: absolutes Highlight des Tages waren natürlich die Hunderte von Quallen, wenn auch kleine – schmerzhaft allemal,
die meine Schnorchelübung durch ihre nesselnden, leider erfolgreichen Annäherungsversuche rapide abgebrochen haben.
Zu guter Letzt – gerade eben die Gottesanbeterin links von meiner Bungalowtür, die mich für ihren Gespielen gehalten hat.
Und die Moral von der Geschichte: der Züri Zoo ist irgendwie ungefährlicher.

Sipalay, Philippines Welcome to Sipalay

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Da bin ich nun…
Nach 9h effektiver Reisezeit von Manila bin ich in Sipalay, im Westen von Negros, gelandet.
Im Reiseführer stand “…. dessen vielversprechende touristische Erschliessung gerade erst begonnen hat.”
Keine Landline, kaum geteerte Strassen, dichter Dschungel.
Hier fallen einem noch die Mangos und Kokosnüsse auf den Kopf und das ist auch gut so, schliesslich solls lauschig bleiben.
Die Natur gibts, die Natur holts.
Von meiner Terrasse habe ich einen Blick auf das Meer, den ich gar nicht beschreiben kann. Umwerfend triffts annähernd.
Einsam, unberührt, still und einfach nur schön – hier bleibe ich sicher für die nächsten 3 Wochen.

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