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Camiguin, Philippines Thank you Switzerland.

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Alle, die denken es gehe um die Schweizer Nationalmannschaft können jetzt getrost wegklicken.

Eine grosse Reise war es und eine weite erst recht. All the way from Hausen to Camiguin.
Klingt nah, ist es aber nicht. Route.search.ch wollte hartnäckig keine Route erstellen und auch Google Maps blieb konsequent bei Camignolo, Monteceneri. Nicht unähnlich mit Camiguin, Mambajao, aber nicht ganz das Selbe… 11’143 Kilometer übrigens von A nach B bzw. H nach C.

Fast zwei Wochen waren Mam & Dad hier. Oder wenns nach dem hiesigen Staff geht: Chris & Sam.

Ein Abenteuer!

Angefangen mit dem Never Ending-Flug unter leichtem Drogen- …äh *hüstel*… Schlafmittel-Flash und der extrem rasanten Fahrt mit dem philippinischen Michael Schuhmacher durch das berüchtigt-gefährliche Mindanao. Angekommen auf der Insel wurde erschreckend schnell festgestellt, dass kein Haarfön organisiert werden kann, keine Zahnseide vorhanden ist und nicht einmal eine Ersatzbatterie für die Analogkamera von 1997 aufzutreiben war.

Trotz aller Unwegsamkeiten wurde bald schon ein jungfräulicher Schnorcheltrip nach Mantigue gewagt. Das erste Mal verängstigt-staunend schnorcheln mit Tausenden von riesigen Fischen. Nicht zu vergessen: bereits die schaucklige Anreise auf die kleine Insel mit einem morschen Mini-Kahn inkl. Blitz und Donner als drohende Hintergrundkulisse war ein Erlebnis.

Mutig wurde White Island erforscht – mit fischenden Piraten oder piratenden Fischern fleissig geplanscht im Meer. Der Wasserfall war Pflichtprogramm und das obligate Touristenfoto, für welches 20 Filipinos erfolgreich zur Seite geschubst wurden, war schnell gemacht. Auch Nagelpflege und Massage gabs auf der Insel *staun* – fast wie zuhause, fast wie ein Spa, fast…

Die Becken der heissen Quellen wurden kritisch begutachtet und für gut befunden – Glück gehabt. Mitgefiebert und noch die letzten Blüten selbst zurecht “gebüschelet” für die Bootsparade, mit dem Personal anschliessend stolz den verdienten 3. Platz gefeiert.

Die 65 km der Inselumrundung per Mountainbike wurden erst verächtlich belächelt und hinterher schweissüberströmt und ziemlich reuig als “eher herausfordernd” beschrieben. Abends wurde selbstredend typisch philippinisch gegessen – Gschnätzlets mit Röschti und Rosé derzuä.

Bibbernd bei den nächtlichen Geckorufen mitgezählt und bei jedem “Schrei” gehofft, dass das Riesenvieh nicht näher gerückt ist. Die Moskitos trotzig in Off-Lotion und Autan ertränkt. Beim täglichen Schwimmen im Meer tapfer den Quallen ausgewichen und wegen der bissigen Seekobra nur links von der Boje geschwommen.

Beim Minigolf die Tochter bewusst nicht gewinnen lassen, sondern klar auf den letzten Platz verwiesen. Tief luftgeholt und auch in die scheinbar trüben Becken der kalten Quellen gestiegen. Bei der Staffparty als Erstes am Buffet gestanden um sich die besten Leckerbissen gewiss zu sichern. Die unterhaltenden Performances und Danceshows wurden genaustens unter die Lupe genommen, bewertet und sofort Einwand erhoben, wenn der Hüftschwung nicht Shakira-like ausgeführt wurde.

Alles in allem eine Erfahrung der anderen Art. Wer hätte das gedacht… die Tochter trägt weder Bastrock noch Kokosnussschalen und die Tagesgestaltung geht weit über Spanferkel grillen und Reis kochen hinaus.

Danke für Gruyère und Salami.
Danke für Schweizer Schoggi, Haribo, Sonnenblumen und Co.
Danke für die Top10 der besten Touristenfragen.
Danke Mam & Dad für euren Besuch auf “meiner” Insel.

P.S. Wer mich besser kennt, der braucht dieses P.S. nicht zu lesen….
Für alle anderen gibt’s hier die Übersetzung: 11’143 Kilometer sind nicht einfach 11’143’000 Meter. Sondern jeder Meter ist mit viel Mut & Wagnis anzureichern. Dass die Beiden es wirklich hierher geschafft haben, ist – völlig frei von jeglicher Ironie – eine Leistung. Wahrhaftig eine Weltreise! Selbst nach ihrer Rückkehr kann ich kaum glauben, dass sie hier waren. Aber die Bilder sprechen Bände. Ich bin stolz und gerührt, dass sie diese weite Reise gemacht haben um mich zu besuchen, um zu sehen, wo und wie ich lebe, um festzustellen, dass es auch fernab der ‘richtigen’ Zivilisation eine Art von Zivilisation gibt. Es waren 14 intensive, spannende und lehrreiche Tage – für mich. Ich freue mich auf ein Wiedersehen. In der Schweiz sowieso und hoffentlich auf der Insel ebenso.
Hier gibts die Hightlight-Fotos zur Reise.

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Camiguin, Philippines Philippinischer Sonntag & andere Belanglosigkeiten…

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Sie haben Tausend-Fünfhundert-Vierundsechzig neue Nachrichten.
Guten Morgen. Es ist 07.00 Uhr.

So begrüsste mich mein MacBook Pro heute früh.
Ein schlechter Scherz?
Eine SPAM-Attacke?
Vulkanasche im Getriebe?
Nein.

Mein Computer hat sich bloss etwas eigenmächtig entschieden alle E-Mails seit letzten Oktober erneut vom Server runter zu laden.
Unspektakulär also.

Und da Eyjafjallajökull weiterhin aktiv ist und somit noch eine Weile in aller Munde bleiben wird, braucht es auch keinen weiteren Vulkan-Blog.

Ich wende mich somit der wichtigen Frage zu, welchen Scherz sich Freshbox eigentlich erlaubt…..

Zu Ostern war die leicht gräulich-verschneite, vergessene Festtags-Werbung noch fast lustig,
weil halt passend zum offensichtlichen Oster-Festtags-Wetter.

Es gibt im Moment jedoch wohl einige, welche “verschneit” (in welcher aktuellen Form auch immer….) nicht mehr als festtäglich (oder festtauglich) bezeichnen würde. Hier also der Aufruf:
Bitte Online-Auftritt/Einsatz dringend überprüfen.

Soviel zu den richtig relevanten News aus Camiguin….
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
Es ist 07.59 Uhr.

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Camiguin, Philippines Neulich an der Bar…

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Gast – Amerikaner, Texas, breiter Slang, Klischee-Ami aus dem Buche:
“Oh wow… Nice music you have. The Gipsy Kings. I like them.”

Bargirl – Filipina: – zustimmendes freundliches Lächeln-

Gast: “Yeah… really good Song!”

Bargirl: – Lächeln mit Nicken-

Gast: “You know the song, do you?”

Bargirl: “Yes. Of course.” – etwas eingefrorenes Lächeln -

Gast: “Great band, ha?”

Bargirl: “Mmmh…” - Lächeln wird harzig -

Gast: “You know the Gipsy Kings, right?”

Bargirl: “Yes Sir.” – kaum noch lächelnd -

Gast: “I mean the Band who’s singing that song…?”

Bargirl: – tief Luft holend -
“Yes Sir. I know them. They are singing a german song. They are Germans like you, Sir.”

Gast: “Well uuuhm…..”

Bargirl: “Sir. I like Germans. Really. I like them.” – strahlendes Lächeln –

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Camiguin, Philippines Stadttusse meets Hibok-Hibok

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23. März 2010
05.00 Uhr
Weckerklingeln.
Tauchen?
Nein.
Early Check Out?
Nein.
Frühschoppenschwimmgang?
Nein.

Nun wie der Titel schon sagt, geht es um die Besteigung des Hausberges. Den Uetliberg von Camiguin quasi. Natürlich gibt es da noch den Mt. Timpoong, der mit 1580m den Mt. Hibok-Hibok überragt. Aber höher und weiter ist nicht immer gleich besser… und so verhält es sich auch hier.
Die Popularität des Hibok-Hibok ist ungebrochen. Beinahe jeder passionierte Wanderer und jeder trekkierende (oder trekkende?) Inselbesucher will da hoch.

Hoch in die Wolken. Gerüchten zufolge ist der Hibok-Hibok an 320 von 365 Tagen wolkenumzingelt… Der Berg zieht die Wolken angeblich magisch an. Ob dem wirklich so ist – who knows. Erstens bin ich noch keine 365 Tage hier, zweitens habe (oder hätte) ich tatsächlich einer dieser sagenhaften 45 Tage erwischt und drittens scheint sich das Wetter eh etwas anders zu verhalten, seid ich hier bin. Die Sonne ist mir hold. Item.

Hibok-Hibok deswegen, weil das Geräusch von kochender Lava dem wohl ähnelt: hi… bok, hi… bok. Der Name ist somit onomatopoetisch. Noch nie von Onomatopoesie gehört? Ihr Unwissenden!

Jedenfalls um 06.00 Uhr in der Früh ging es dann los am besagten Dienstag. 3 Mitstürmer, 1 Guide. Ausgerüstet mit genügend Proviant für eine Grossfamilie und natürlich viel zu schwer beladen.
Als organisierte Schweizerin packe ich in meinen Rucksack (neben der flüssigen und festen Verpflegung):
1 Sonnencrème
1 Sackmesser (für Nicht-Schweizer: Taschenmesser, für Japaner: Victorinox)
1 Paar Socken zum wechseln
1 Windjacke für den Gipfel
1 “Suisse-Tschäppi” (patriotische Kopfbedeckung)
1 Pack Nastüechli
2 Schmerztabletten
keine Pflaster
1 Badetuch für die heissen Quellen danach
1 iPod für die Unterhaltung (wenn es unterwegs zu sehr harzt – ob Mitstürmer oder Strecke)
1 Mobile Phone
ein wenig Kleingeld
keine gute Laune
1 Fotoapparat
Spiegel & Haarbürste (siehe Titel)
Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Geschätztes Gewicht: 5.5 kg

Fazit:
Dringend gebraucht hätte ich Pflaster und gute Laune, aber ich musste ja Platz für Spiegel & Bürste haben… So litt ich nach den ersten 10 Minuten bereits an “riibschenden” Fersen in meinen nie getragenen Second-Hand-Trekking-Schuhen für US 6. Dass pro Weg 3.5h eingerechnet werden müssen (sowohl rauf als auch runter!), machte die Aussicht auf meine Blasen kaum besser. Ein Gipfelaspirant hat nach der Hälfte die weisse (oder deutsche) Flagge gehievt, bei mir war nach 3/4 der Strecke Ende Gelände. Da half auch “Always look on the bright side of life” or “You can get it if you really want” im Ohr nichts mehr. Unten bei den Ardent Hot Springs war ich so überhitzt, dass ich mir mein Badtüechli (ca. 0.5kg) auch hätte sparen können. Die müden Glieder haben danach geschrien (immerhin. 2.5h hoch und 2.5 runter), der Wassermelonenrote-Kopf es verweigert sich in 38grädiges Wasser zu begeben.

Mangelnder Ehrgeiz “kurz” vor dem Ende? Mag sein… Rauf hätte ich es vermutlich noch geschafft, aber dann nochmals 4h runter – no way. Natürlich hat mich der Berg noch nicht bezwungen. Nein – er ruft noch immer… und eine Revanche wird es auf alle Fälle geben. Früher oder später. Gehuldigt wurde mir auch auf halber Strecke, da wurde ich von einem vorherigen Gipfel-Bezwinger auf Stein verewigt (at least in my dreams…). Dass er die französische Schreibweise nach dieser Anstrengung nicht mehr berücksichtigen konnte, sei ihm verziehen.

Mehr Bilder zum Gipfelversuch gibt es hier.

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Camiguin, Philippines No Tsunami here after Earthquake in Chile

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Vielen Dank für die Besorgnis & Erkundigung via Telefon und E-Mail. Hier alles gut und kein Tsunami oder kein signifikantes Ansteigen des Wasserpegels auf Camiguin Island.

Nachdem am Vormittag von Tsunami-Alert 1 auf Tsunami-Alert 2 erhöht wurde, kam heute Nachmittag um 16.00 Uhr die Entwarnung für die Philippinen – zum Glück. Ergo: mir und allen anderen auf der Insel geht es gut. Zumindest um mich muss man sich nicht mehr sorgen…

http://www.gmanews.tv/story/184982/phivolcs-lifts-tsunami-alert-for-rp-initial-waves-small

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Camiguin, Philippines Gerüchteküche…

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6. Februar 2010, vormittags – Flughafen Camiguin (CGM)…

Mein Flugzeug war es jedenfalls nicht.
Vielleicht ein Verhandlungsgespräch oder einfach nur ein reicher Gast auf der Insel….?
Man weiss es nicht.

Zumindest besagt der Inselklatsch, dass die Flüge nach Camiguin demnächst wieder aufgenommen werden. Und auch die Internetseite von South Phoenix Airways (von der ich zwar bis dato noch nie etwas gehört habe) verheisst Verlockendes:
http://southphoenixairways.com/networks.html

Let’s hope and see.

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Camiguin, Philippines Wo ist Walter oder wo ist Camiguin?

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Nachdem die Frage “Wer ist Frau W.?” geklärt ist, stellt sich nun offenbar die folgende Frage:
“Wo ist eigentlich Camiguin?”
Ich sehe ein, dass man bei einem Inselstaat mit 7107 Inseln leicht den Überblick verlieren kann… Nichtsdestotrotz kommt diese Frage etwas spät, da ich bereits eine Weile auf diesem Eiland weile. Aber selbstverständlich wird auch dieses Rätsel gelöst.

Camiguin ist hier – gleich mitgeliefert das Satellitenbild von Pagasa:

Wo ist Camiguin?

Camiguin liegt nördlich von Mindanao und südlich von Bohol.
Man könnte Camiguin auch auch als das Tessin der Visayas bezeichnen ;-) .

Nach den intensiven und anhaltenden Regenfällen anfangs dieser Woche, 2 Tage ohne jede Fährverbindung, abgeschnitten von der Umwelt sowie zusätzlich 26h Stromausfall und kein fliessend Wasser bin ich nun endlich wieder online.

An alle Zweifler und besorgten Menschen:
Die Insel war das erste Mal nicht zugänglich, der Stromausfall war der Längste und geregnet hat es so stark auch noch nie seit ich hier bin. Sprich es kommt echt selten vor.

Erläuternd zum Satellitenbild: es herrscht herrlich sonniges und ruhiges Wetter, der Super-Typhoon “Nida” zieht an den Philippinen vorbei.

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Camiguin, Philippines Darfs ein bisschen…

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… Kitsch sein?

So richtige Kitsch-Bilder gabs schon lange nicht mehr. Die letzten waren von Just another day. Da besteht aktiver Nachholbedarf. Nicht, dass hinterher Beschwerden eingehen über mangelnde Stimmungsimpressionen.

Anbieten kann ich einmal Sonnenuntergang in allen Farben und einmal malerische Inselrundfahrt. Alle, und zwar wirklich, alle Bilder gänzlich o-h-n-e Photoshop-Bearbeitung sondern Natur pur.

Camiguin ist ein kleines Paradies – ein Geheimtip auf den Philippinen. Mit den Investitionen in den Tourismus und der Bekanntmachung der Insel wird bewusst umgegangen. Man setzt auf Qualität statt Quantität, im Mass statt Masse. Auf der Insel befindet sich kein einziger Hotelbunker und keine internationale Kette. Unbekannt und abgeschieden? Eher unentdeckt und unberührt. Nicht umsonst bezeichnen viele Ausländer und selbst Einheimische, welche auf anderen Inseln des 7000-Insel-Staates leben, Camiguin als ihre Lieblingsinsel und ihr persönliches Hideaway-Domizil.

Camiguin Island - eine Postkarten-Idylle noch immer ohne eigene Postkarten…

P.S. Und natürlich darf zum Schluss www.camiguin.ph nicht fehlen.

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Camiguin, Philippines Just another day…

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Eigentlich wollte ich diesen Blog musikalisch untermalen und durch passende Lyrics unterstreichen.

Doch weder bei ‘Summertime’, ‘Sunshine Baby’, ‘Pure Shores’, ‘Another Day in Paradise’, ‘Welch ein Tag’, ‘Ain’t no Sunshine’, ‘Summerbreeze’, ‘Voices’, ‘Summer Wind’, ‘Tag am Meer’, ‘Little Island’, ‘Days in Paradise’, ‘Sunrise’, ‘I’m walking on Sunshine’, ‘Summerdays’, ‘A little bit of Sunshine’
und so weiter und so fort und wie sie alle heissen, fand ich die gesuchte Inspiration.

Deswegen lasse ich die Bilder für sich sprechen…..

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Weil genau so einer war es: ein Bilderbuchtag… durch und durch – ganz und gar – herrlich… perfekt… einer zum neidisch werden! ;-)

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Camiguin, Philippines The Coke Side of Life….

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… or: just another Filipino Story.

Tja – liebe Freunde.
Über Cagayan de Oro gibts leider nicht allzu viel zu berichten.
Warum ist so oft die Vorfreude besser oder zumindest grösser als dann das effektiv Erlebte?
Ausser 2.5h auf das neue Visa warten, im Hotel übers Ohr gehauen werden und dass die Mall bereits um 20.00 Uhr geschlossen hat – nix!
Ok, ich weiss, ihr hört gerade die bünzlige, nörgelnde, erbsenzählende Schweizerin raus.

Nun gut – eine Geschichte im Kleinen gabs dann wenigstens auf dem Rückweg.
Zugetragen auf der Fähre von Balingoan zurück nach Camiguin.
Beteiligt waren ein (wenn-ich-gross-bin-werde-ich) Laster, ein dazu gehörender Fahrer, ein Boot und ca. 7500 l Coke.
Fahrer fährt rückwärts mit seinem Vehikel auf die Fähre mit sportlich-angeberischem Tempo statt Einparkgeschwindigkeit.
Kann man machen, muss man nicht und sollte man nicht…. auch nicht als Mann – nein, nein, nein!
Klar, dass ich mittendrin war statt nur dabei.

Aufgrund später Ankunft blieb mir nur noch der Adventure-Platz auf der Fähre (Wind meets Boot meets Welle meaning Gischt trifft Frau).
Laster prallt gegen Tür, die knarrt bedrohlich, hält aber Stand, mit “leichten” Dellen zwar.
Was macht Mann?
Steigt aus, begutachtet den Schaden, checkt das Fahrzeug, versucht die Bootscrew mit Entschuldigungen zu überhäufen
oder im Ernstfall zu bestechen?
Weit gefehlt…
Steigt aus, winkt mir zu, hievt sich mit seinem Beifahrer auf die Führerkabine, lässt ein bisschen die Muskeln spielen UND…..
…. nimmt aus Harrasse xy ein Flasche Coke, öffnet sie (Drehverschluss – modern – yeah!), genehmigt sich einen richtigen Schluck, verschliesst die Flasche wieder und stellt sie als wär nichts geschehen zurück in die Kiste.
So geht das!
Aber das Schöne ist: die Kontaktadresse wird hier immer gleich mitgeliefert.
Wer Beschwerde einreichen will – zu Fahrstil und mehr – nur zu.

Zum Schluss was lernen wir daraus: Angebrochene Flaschen sollte man meiden…. und zwar JEGLICHER Art!

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