Posts Tagged ‘Cola light’

Camiguin, Philippines The Coke Side of Life….

1 Comment

… or: just another Filipino Story.

Tja – liebe Freunde.
Über Cagayan de Oro gibts leider nicht allzu viel zu berichten.
Warum ist so oft die Vorfreude besser oder zumindest grösser als dann das effektiv Erlebte?
Ausser 2.5h auf das neue Visa warten, im Hotel übers Ohr gehauen werden und dass die Mall bereits um 20.00 Uhr geschlossen hat – nix!
Ok, ich weiss, ihr hört gerade die bünzlige, nörgelnde, erbsenzählende Schweizerin raus.

Nun gut – eine Geschichte im Kleinen gabs dann wenigstens auf dem Rückweg.
Zugetragen auf der Fähre von Balingoan zurück nach Camiguin.
Beteiligt waren ein (wenn-ich-gross-bin-werde-ich) Laster, ein dazu gehörender Fahrer, ein Boot und ca. 7500 l Coke.
Fahrer fährt rückwärts mit seinem Vehikel auf die Fähre mit sportlich-angeberischem Tempo statt Einparkgeschwindigkeit.
Kann man machen, muss man nicht und sollte man nicht…. auch nicht als Mann – nein, nein, nein!
Klar, dass ich mittendrin war statt nur dabei.

Aufgrund später Ankunft blieb mir nur noch der Adventure-Platz auf der Fähre (Wind meets Boot meets Welle meaning Gischt trifft Frau).
Laster prallt gegen Tür, die knarrt bedrohlich, hält aber Stand, mit “leichten” Dellen zwar.
Was macht Mann?
Steigt aus, begutachtet den Schaden, checkt das Fahrzeug, versucht die Bootscrew mit Entschuldigungen zu überhäufen
oder im Ernstfall zu bestechen?
Weit gefehlt…
Steigt aus, winkt mir zu, hievt sich mit seinem Beifahrer auf die Führerkabine, lässt ein bisschen die Muskeln spielen UND…..
…. nimmt aus Harrasse xy ein Flasche Coke, öffnet sie (Drehverschluss – modern – yeah!), genehmigt sich einen richtigen Schluck, verschliesst die Flasche wieder und stellt sie als wär nichts geschehen zurück in die Kiste.
So geht das!
Aber das Schöne ist: die Kontaktadresse wird hier immer gleich mitgeliefert.
Wer Beschwerde einreichen will – zu Fahrstil und mehr – nur zu.

Zum Schluss was lernen wir daraus: Angebrochene Flaschen sollte man meiden…. und zwar JEGLICHER Art!

Tags: , , , , ,

Malapascua Ist ja gut!

0 Comments

Liebe Beschwerde-Gemeinschaft

Richtig ist, dass es schon seit längerem keinen Blog mehr gab (ok, ok – seit laaaaaangem).
Richtig ist, dass ich weiterhin genüsslich meinen gesunden Teint pflege (ÜW: Sonne / UW: Algen & Seegras).
Richtig ist, dass ich fleissig an meiner Divemaster-Zertifizierung “gearbeitet” habe – besagter Antrag ist offiziell von Australien genehmigt worden.
Richtig ist, dass ich seit gut 2 Wochen nicht mehr weiss, was die Welt WIRKLICH bewegt => also schreibt es mir doch!
Und:
Richtig ist, dass man dies als aussenstehender, schneeübersättigter, griesgrämiger europäischer Zeitgenosse auch als schreibfaul auslegen könnte.
Aber:
FALSCH!
Für die wunderbar idyllischen und grausam kitschigen Malapascua-Bilder habe ich geschlagene 3h gebraucht um diese online zu stellen.
Ich höre euer irritiertes Getratsche bis hierher und sehe das skeptische Augenbrauen-Hochziehen bildlich vor mir:
“Was sind schon 3h in 6 Monaten?” und “Textdateien sind aber wesentlich schneller hochzuladen.”
Richtig!
Nur:
Wenn an 17 von 9 Tagen das Internet nicht funktioniert und auch weder bei Regenwetter noch Wind Lust hat eine Verbindung herzustellen,
tja – dann wirds auch für mich als Temporär-Robinson Crusoe etwas knifflig….
Oder?
Hiermit also dennoch in aller Form: SORRY!

Vor lauter Rechtfertigungen fällt mir nun leider nichts mehr ein für meinen eigentlichen Blog, ausser vielleicht:
Es geht mir gut, es ist schön hier, das Wasser ist warm, die Sonne scheint oft, das Essen ist fein und Cola light gibts auch.
So – reicht das nun fürs Erste?

;-)

Tags: , , , , , , , ,

Sipalay, Philippines Welcome to Sipalay

2 Comments

Da bin ich nun…
Nach 9h effektiver Reisezeit von Manila bin ich in Sipalay, im Westen von Negros, gelandet.
Im Reiseführer stand “…. dessen vielversprechende touristische Erschliessung gerade erst begonnen hat.”
Keine Landline, kaum geteerte Strassen, dichter Dschungel.
Hier fallen einem noch die Mangos und Kokosnüsse auf den Kopf und das ist auch gut so, schliesslich solls lauschig bleiben.
Die Natur gibts, die Natur holts.
Von meiner Terrasse habe ich einen Blick auf das Meer, den ich gar nicht beschreiben kann. Umwerfend triffts annähernd.
Einsam, unberührt, still und einfach nur schön – hier bleibe ich sicher für die nächsten 3 Wochen.

Tags: , , , , ,