Camiguin, Philippines → Michèle am Herd
Ich wollte diesen Blog eigentlich ‘Salz & Pfeffer’ oder ‘Kochen als Kunst’ oder ‘Alle Wege führen in die Küche’ nennen. Mir erschien dann aber der gewählte Titel als klarer, verblüffender und vermutlich weitaus aufsehenerregender.
Nach beinahe 7 Monaten in diesem Land wurde ich an geschätzten 178 Tagen an einem der folgenden Orte verköstigt: Resort, Restaurant, Kneipe, Beiz, Foodhaus (doch – genau so wird das geschrieben, manchmal auch mit -z am Ende), Coffee Shop, Eatery, McDonalds, Jollibee. An den verbleibenden 32 Tagen war ich entweder im Flugzeug, auf der Fähre, im Bus, im Multicab, auf dem Tricycle, auf dem Motorbike sowie zu Fuss unterwegs oder ich habe verschlafen oder hatte keinen Hunger (unmöglich) oder aber mich von sonstigem ungesundem Kram “ernährt” (sehr wahrscheinlich)… @ Mam: Bitte dies Grossmami NICHT erzählen.
Jedenfalls hatte ich letzte Woche wieder einmal einen übermässigen Drang nach guter Hausmannskost und vertrauten Lieblingsgerichten.
Es kamen mir in den Sinn: Spinat-Hackfleisch-Täschli, Reissalat à la Mam, Apfel-Kiwi-Gugelhopf, Zucchetti-Cake, Rüebli-Torte, Pouletbrüschtli mit Rahmsauce, Butterzopf, Spätzli mit Käse & Apfelmus – seufz!
Ich weiss, ich weiss… dies ist mitunter der Preis, den man bezahlen muss, wenn man im Ausland weilt. Tue ich ja und ich beschwere mich auch nicht (zumindest nicht so sehr), wenn da bloss der Gluscht nicht wäre…
Also habe ich beschlossen Abhilfe zu schaffen. Seht selbst:
Vorher:


Nachher:


Hausgemachte Lasagne und selbstgebackener Apfel-Zimt-Kuchen… Und nein – nicht nur zugeschaut, sondern für einmal Chefköchin.
Die nächsten “Projekte”: Butterzopf, Spätzli und Fleisch-Strudel…. Wer schickt mir weitere kreative und vorallem philippinen-gerechte Rezepte?
Bitte beachten: es gibt hier auf der Insel keine Hefewürfel, keinen Leisi-Blätterteig, keine Fertigmischungen, keine Floralp-Butter, kein Spätzli-Mehl….
P.S.: Ihr seht – es geschehen noch Zeichen & Wunder
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