Posts Tagged ‘Sand’

Camiguin, Philippines Less Tussigkeiten

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Seit 4 Monaten bin nun unterwegs…. vier ganze Monate – von Januar bis Mai.
Viel passiert & viel erlebt.
Hat sich was geändert? Grundlegend nicht.
Selbstreflexion?
Hintersinnung?
Innere Wandlung?
Auch nicht.
Aber irgendwie klar – bei so viel Zeit dreht der eine Gedanke halt öfter, länger und manchmal intensiver.
Erkennbar?
Vermutlich nicht.
Was dann?
Nur irgendwas muss ich ja jetzt besser können, oder?
Wie wärs damit:
@ Mam – vielleicht ist es nun wirklich besser, wenn Du nicht mehr weiter liest…..
ich kann abends auch mit schmutzigen Füssen ins Bett gehen
ich kann barfuss durch den Dschungel gehen
ich kann 1 Monat auf einer Luftmatraze schlafen ohne eigenes Bad oder überhaupt sanitäre Einrichtung im Umkreis von 30 m geschweige denn warmes Wasser
ich kann mit giftigen Seeschlangen schnorcheln
ich kann mit 10 Filipinos aus der gleichen Schüssel Reis mit den Händen essen & weiss noch nicht mal ob deren Hände gewaschen sind
ich kann drei Tage ungeduscht bleiben
ich kann mit Quallen ohne Anzug schwimmen und mir anschliessend Ammoniak über meine Glieder leeren
ich kann Wasser aus dem Hahnen trinken ohne mir was einzufangen
ich kann ohne Sonnencrème in der Sonne brutzeln
ich kann ohne Helm Motorrad fahren
ich kann in Süsswasserquellen mit verdächtiger Farbe springen
ich kann Sachen essen, wo ich weder weiss, was es ist noch wie es gekocht wurde oder wie lange es schon rumsteht
ich kann mit einem Paar Flip-Flops leben
ich kann mich kaum an Wimperntusche erinnern
ich kann mit öffentlichen Verkehrsmittel ohne Klimaanlage mit 50 Personen über dem Limit 6h durch die Gegend fahren
ich kann mit 100 Pesos (Fr. 2.50) am Tag auskommen
ich kann bei Sturm und Welle auf einem verschrotteten Auslegerboot sogar noch lesen
ich kann mit Spinnen, Geckos oder anderen Kreaturen in allernächster Nähe ruhig schlafen
ich kann täglich von 30 Moskitos gestochen werden ohne mit der Wimper zu zucken
ich kann jeden Tag geniessen.

Ihr seht – nichts grundlegendes, aber doch irgendwie einschneidend… und schön.

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Malapascua Idyllisch, idyllischer, am…. ?

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Seit knapp 3 Wochen weile ich nun hier.
Wie ihr dem zur Verfügung gestellten Bildmaterial entnehmen könnt, gleicht dieses kleine Eiland sehr jenen vermeintlich retuschierten Malediven-Inseln.
Aber auch hier… keinerlei Weichzeichner, keine Geschmackverstärker, kein E575, usw.
Einfach nur unendliche Anhäufung von feinem weissem Sand, umspült von türkisfarbenem & kristallklarem Wasser,
die Insel bewachsen mit perfekten Palmen, welche über den Original-Café del Mar-Blätterraschel-Sound verfügen, angetrieben von einer stetig milden Raffaello-Brise.
Selbst das regelmässige Weckerklingeln um 05.00 Uhr erträgt sich mit 3 Fuchshaien in Formation und 2 Mobulas an der Putzerstation ziemlich leicht.
Da ist der Tag nach erfolgtem Tauchgang um 06.50 Uhr schon fast gelaufen.

Ja – dem Geschriebenen fehlt es an Zynismus und Ironie, vom nicht vorhandenen Humor mal abgesehen.
Aber wenns doch soooooooooooo schön ist…. und erst noch wahr.

P.S. Ich rechne damit, dass nach diesem schmachtenden Eintrag die Proteste wegen mangelnder Publizierung signifikant zurückgehen….

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Sipalay, Philippines Welcome to Sipalay

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Da bin ich nun…
Nach 9h effektiver Reisezeit von Manila bin ich in Sipalay, im Westen von Negros, gelandet.
Im Reiseführer stand “…. dessen vielversprechende touristische Erschliessung gerade erst begonnen hat.”
Keine Landline, kaum geteerte Strassen, dichter Dschungel.
Hier fallen einem noch die Mangos und Kokosnüsse auf den Kopf und das ist auch gut so, schliesslich solls lauschig bleiben.
Die Natur gibts, die Natur holts.
Von meiner Terrasse habe ich einen Blick auf das Meer, den ich gar nicht beschreiben kann. Umwerfend triffts annähernd.
Einsam, unberührt, still und einfach nur schön – hier bleibe ich sicher für die nächsten 3 Wochen.

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