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Camiguin, Philippines Neues aus dem Tierreich: von Schlangen und Bären

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Offenbar wird meine unter Wasser verbrachte Zeit etwas in Frage gestellt.
Mangels Beweisbildern…. angeblich….
Nun – ich habe Abhilfe geschaffen.
Bitte um etwas Geduld bezüglich Feinschliff bzw. viel mehr Nahaufnahmen & Weitwinkel, Weissabgleich, Schärfe & Spannungsgehalt.
Die “Objekte” sind bekanntermassen weder statisch noch sonderlich erfreut über den Anblick eines überdimensionales Etwas,
das sich ihnen konsequent und ungefragt nähert.
Daher ist es nur fair, dass mir dann wiederum jemand auf die Schulter getippt hat, also quasi.
Ich bin sicher, wenn sie könnte, hätte sie dabei fies gelächelt und gesagt: “Entschuldige mal, Schätzchen. Was bitte machst Du da?”
Tja – ganz ehrlich… die Ruhe zu bewahren war nicht ganz einfach.
Einfach hinterrücks anschleichen, treffender: anschlängeln.
Ich hab mich leicht erschrocken – leicht.
Miststück!
Aber mich doch rasch wieder soweit erholt, dass ich ihr sogar gefolgt bin um – … tusch … – ein Beweisfoto zu erhaschen.
Mit dem Mut ist es so eine Sache, sobald der ‘Feind’ einem den Rücken zudreht, kehrt er zurück.
Vergessen sollte man dabei nicht, dass besagter Feind mir ja eben noch auf die Schulter getippt hat
und somit sehr wohl auch in der Lage sein wird einen Blick zurück zu werfen.
Eben.
Das wars.
Ich hab mein Foto und gut ist.
Ab nach Hause…
Fast.
Sie sind plötzlich zu zweit.
Ich alleine.
Ach übrigens… wir reden von Wasserschlangen.
Leider habe ich nicht beide auf ein Foto gekriegt – aber genau so hat es sich zugetragen.
Nun – ihr habt Eure Unterwasser-Bilder.
Und Ich meinen wohlverdienten Zuckerschub hinterher.
@ Mam: es geht mir gut, wirklich. Nichts passiert!

Und die Moral von der Geschichte:
Es war fast ein bisschen wie mit dem Typ, welcher der Bärin im Tierpark bloss “Hoi” sagen wollte.
Die Schlange(n) wollte(n) bestimmt auch nur das. Aber ich fands genau so wenig lustig wie die Bärin.

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Malapascua Ist ja gut!

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Liebe Beschwerde-Gemeinschaft

Richtig ist, dass es schon seit längerem keinen Blog mehr gab (ok, ok – seit laaaaaangem).
Richtig ist, dass ich weiterhin genüsslich meinen gesunden Teint pflege (ÜW: Sonne / UW: Algen & Seegras).
Richtig ist, dass ich fleissig an meiner Divemaster-Zertifizierung “gearbeitet” habe – besagter Antrag ist offiziell von Australien genehmigt worden.
Richtig ist, dass ich seit gut 2 Wochen nicht mehr weiss, was die Welt WIRKLICH bewegt => also schreibt es mir doch!
Und:
Richtig ist, dass man dies als aussenstehender, schneeübersättigter, griesgrämiger europäischer Zeitgenosse auch als schreibfaul auslegen könnte.
Aber:
FALSCH!
Für die wunderbar idyllischen und grausam kitschigen Malapascua-Bilder habe ich geschlagene 3h gebraucht um diese online zu stellen.
Ich höre euer irritiertes Getratsche bis hierher und sehe das skeptische Augenbrauen-Hochziehen bildlich vor mir:
“Was sind schon 3h in 6 Monaten?” und “Textdateien sind aber wesentlich schneller hochzuladen.”
Richtig!
Nur:
Wenn an 17 von 9 Tagen das Internet nicht funktioniert und auch weder bei Regenwetter noch Wind Lust hat eine Verbindung herzustellen,
tja – dann wirds auch für mich als Temporär-Robinson Crusoe etwas knifflig….
Oder?
Hiermit also dennoch in aller Form: SORRY!

Vor lauter Rechtfertigungen fällt mir nun leider nichts mehr ein für meinen eigentlichen Blog, ausser vielleicht:
Es geht mir gut, es ist schön hier, das Wasser ist warm, die Sonne scheint oft, das Essen ist fein und Cola light gibts auch.
So – reicht das nun fürs Erste?

;-)

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Sipalay, Philippines Mein Neuer

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Er hat weder 150 PS noch schicke Ledersitze, er hat weder CD-Wechsler noch Diamond-Effect-Alu-Felgen.
Er hat weder Metallic-Lackierung noch helles Interieur, er hat weder italienische Rasse noch luxuriöse Klasse.

Vielmehr hat er einen ausgewaschenen Charme, ein verbleichtes Ego, einen spritzigen Humor, eine wankelmütige Seele sowie ein frisches, blaublütiges Herz. Und er treibt seine unausgewogenen Spässe mit mir.

Kurz:
Ich war Kajak fahren.
Heute Morgen.
Von 08.00 – 12.00 Uhr.
Auf offener See.
In der Sonne.
Mit kurzer Pause.
Aufgrund Empfehlungen von Ortsansässigen habe ich mir Sipalay City per Wasserroute vorgenommen.
Bin früh los, mit genügend Wasservorrat und – natürlich – einem Frühstückspaket für unterwegs.
Tja….
Aus dem vorgegebenen und mehrfach beteuerten 40-minütigen Hinweg wurde beträchtlich (@€∆¬&%ç*”+?!!) mehr
und das nette Abenteuer musste wegen aufkommender Brandung und herannahender Flut kurzfristig angepasst werden.

Schön war’s trotzdem und nächste Woche schaff ich es dann auch!

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Sipalay, Philippines Welcome to Sipalay

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Da bin ich nun…
Nach 9h effektiver Reisezeit von Manila bin ich in Sipalay, im Westen von Negros, gelandet.
Im Reiseführer stand “…. dessen vielversprechende touristische Erschliessung gerade erst begonnen hat.”
Keine Landline, kaum geteerte Strassen, dichter Dschungel.
Hier fallen einem noch die Mangos und Kokosnüsse auf den Kopf und das ist auch gut so, schliesslich solls lauschig bleiben.
Die Natur gibts, die Natur holts.
Von meiner Terrasse habe ich einen Blick auf das Meer, den ich gar nicht beschreiben kann. Umwerfend triffts annähernd.
Einsam, unberührt, still und einfach nur schön – hier bleibe ich sicher für die nächsten 3 Wochen.

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